Kobudo
Kobudo bedeutet "Alte Kampkunst" und ist im 16. Jahrhundert auf der Insel Okinawa (Japan) entstanden. Zu dieser Zeit war das Tragen von geschmiedeten Waffen vom König verboten. Um sich gegen die Besetzer (Satsuma-Samurais) verteidigen zu können, entwickelten die Bauern und Fischer aus einfachen landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen effiziente Waffensysteme. Die daraus entstandene Kampfkunst wurde unter stengster Geheimhaltung trainiert und vervollkommnet, wobei die Geheimnisse nur jeweils den engsten Schülern, oder oft gar nur innerhalb der Familie, weitergegeben wurden. Der Schleier der Geheimhaltung wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts gelüftet. Das Okinawa-Kobudo gilt bis heute als traditionelle und unverfälschte Kampfkunst.
1987 gründete Meister Tetsuhiro Hokama das weltweit erste Karate- und Kobudo-Museum der Welt, welches sich in seinem Honbu Dojo in Nishihara, Okinawa befindet. In Jahrzehnte langer und unermüdlicher Arbeit von Meister Tetsuhiro Hokama entstand so ein sehr eindrücklicher und unvergleichbarer Ort, wo die Kampfkunst-Geschichte Okinawas studiert und bewundert werden kann. Sein Museum wird jedes Jahr von zahlreichen Interessenten aus Japan und der ganzen Welt besucht.

"Shomen" (Altar) im Okinawa Goju-ryu Kenshi Kai Karate und Kobudo Honbu Dojo in Nishihara, Okinawa.

Honbu Dojo Nishihara, Okinawa: Diverse Kobudo-Waffen und sonstige Trainingsgeräte.

Honbu Dojo Nishihara, Okinawa.

Karate- und Kobudo- Museum in Nishihara, Okinawa.

Karate- und Kobudo- Museum in Nishihara, Okinawa: Diverse antike Waffen, ursprüngliche Arbeitsgeräte für Bauern und Fischer.

Karate- und Kobudo- Museum in Nishihara, Okinawa: Diverse antike Waffen.

Karate- und Kobudo- Museum in Nishihara, Okinawa: Diverse antike Waffen und Trainingsgeräte.

Karate- und Kobudo- Museum in Nishihara, Okinawa: Antike Waffen, "Sai, Tunfa, San Sets Kon, Teko.

Karate- und Kobudo- Museum in Nishihara, Okinawa: Antike Trainingsgeräte.