Clubgeschichte


Der Club wurde 1977 von Sergio Kirschbaum, Mitarbeiter im vormaligen Schweizerischen Bankverein, als Judo-Club gegründet. Als Trainingslokal diente der JUDO-KAI in Allschwil, in welchem auch Jiu Jitsu unterrichtet wurde. Mit Events und Judo-Demos hat er versucht, ein breiteres bankinternes Publikum für diese Sportart zu begeistern, was ihm durch seine stetigen Bemühungen auch gelang, da er die Fitness und Kameradschaft in den Vordergrund stellte. 1988 übernahm das Präsidium der Judoka Peer Jerlo, welcher die Gruppe der Judokas fortan gut im Griff hatte. 1991 fiel die Wahl des Präsidenten auf Hanspeter Nussbaumer. Mit ihm wechselte der Club im gleichen Jahr und aus internen Gründen in das Dojo des Judo-Club SAMUARI in Basel.


Am neuen Standort versuchte Hanspeter Nussbaumer, das Angebot mit Jiu Jitsu zu erweitern. Mangels geeignetem Trainer hat Armin Grieder, welcher 1974 den 2. Dan absolviert hatte und in Basel in verschiedenen Clubs unterrichtete, diese neue Aufgabe übernommen und wurde gleichzeitig zum Vize-Präsidenten gewählt. Als DAN-Träger in weiteren Budo-Disziplinen konnte er mit seinen kombinierten Techniken in kurzer Zeit eine stattliche Anzahl neuer Mitglieder rekrutieren und wurde 1992 zum Präsidenten gewählt. In seinem neuen Amt übernahm er die Planung und Koordination für das neue Trainingslokal im Ausbildungszentrum des Schweizerischen Bankvereins in Basel.


Im Sommer 1994 konnte der Club die neuen und grosszügig eingerichteten Räumlichkeiten beziehen. Mit Blick auf die Zukunft wurde der Club auf den Namen “BUDO-SPORT Bankverein” umgetauft. 1995 trat der Patrick Stolz, Träger des 3. Dan im Shotokan Karate, dem Club bei. Dies war die Gelegenheit, eine Shotokan Karatesektion zu gründen, die rasch grossen Zulauf verzeichnete. Mit einer neuen Broschüre wurde das Angebot nun generell erweitert. Im Jiu Jitsu wurden Einführungskurse in Selbstverteidigung für Sekretärinnen durchgeführt. Die Teilnehmerinnen wurden nach Kursende in der internen Hauszeitung jeweils publiziert. Mit dem Beizug von externen Trainern konnten wir zusätzlich Judo für Kinder als auch Tai Chi, Shaolin Kung-Fu und Kickboxen für Erwachsene anbieten.

Ebenfalls wurde für die Sektion Jiu Jitsu jährlich ein internationaler Grossmeister für einen Wochenend-Lehrgang eingeladen. Der Club gewann damit auch an Bedeutung in der Region.


Nach der Fusion des Schweizerischen Bankvereins mit der UBS AG im Jahr 1998 wurde der BUDO-Sport Bankverein auf den neuen Namen UBS Budo Arts umgetauft. Infolge Restrukturierungsmassnahmen der neuen Bank wurde der Standort einiger Abteilungen von Basel nach Zürich verlegt. Dies hatte zur Folge, dass viele Mitglieder aus dem Club austreten mussten. Dank den Anstrengungen des Vorstandes ist es jedoch gelungen, den Mitgliederbestand von dannzumal rund 30 Aktiven bis heute wieder markant zu steigern. Erfreulicherweise haben auch einige Passivmitglieder dem Club in all diesen schwierigen Jahren die Treue gehalten.


Bedauerlicherweise mussten in dieser Zeit mangels Trainer das Angebot auf die beiden Diszipline Shotokan Karate und Jiu Jitsu reduziert werden.


Im Spätherbst 1999 absolvierte Armin Grieder den 4. DAN im Jiu Jitsu und wurde Mitglied des DAI NIPPON BUTOKU-KAI in Kyoto.

An der Mitgliederversammlung im Jahr 2000 war für ihn der Zeitpunkt gekommen, nach 10-jähriger Amtszeit zurückzutreten und das Präsidentenamt an Hermann Wermuth zu übergeben. Da die UBS AG die Räumlichkeiten im Ausbildungszentrum ab Januar 2001 zudem extern zu vermieten suchte,kehrte unser Club vorübergehend zum früheren Partner, dem JUDO-CLUB SAMURAI zurück und trainierte in ihrem Dojo weiter.


Es zeigte sich bald, dass diese Räumlichkeiten unseren Ansprüchen nicht lange genügen würden, und mit Hilfe des Beziehungsnetzes des inzwischen zum Ehrenpräsidenten gewählten Armin Grieder wurde der Wechsel ins Dojo Eglisee des Budokan Basel eingeleitet.


Seit Anfang 2003 ist Budo Arts Basel im Dojo Eglisee fest verankert und bietet an drei Abenden und in zwei Hallen Trainings in Karate und Jiu Jitsu an.


Im Jahr 2003 und 2004 konnte der Vorstand wieder vollständig mit Danträgern bestellt werden, die gleichzeitig auch als Trainer wirkten. Das umfassende Trainingsangebot, die mehrmals jährlich stattfindenden Einführungskurse und die gute und kameradschaftliche Stimmung im Club führte zu einem erfreulichen Mitgliederzuwachs.


Laufs 2005 lernten einige Shotokan Karatetrainer Daniel Küpfer, einen ausgewiesenen Goju Ryu und Kobudo Experten kennen und stellten ihn dem Vorstand vor. Vom Potential dieser Kampfkunst überzeugt, entschloss sich der Vorstand, mit Daniel Küpfer neu eine Goju Ryu/Kodudo Sektion zu gründen und inskünftig zwei Karatestile unter dem Budo Arts Dach anzubieten.

Der Erfolg stellte sich bereits nach kurzer Einführungszeit ein. Nebst Jiu Jitsu und Shotokan Karate hat sich Goju Ryu/Kobudo inzwischen als stabile dritte Säule im Club etabliert.


Im Jahr 2006 konnte mit der Einführung von Kinderkarate ein grosser Wunsch des Vorstands von Budo Arts und Budokan verwirklicht werden. Vier unserer Karate-Trainer absolvierten im Frühjar 2006 erfolgreich die notwendigen Ausbildungsseminare von Jugend & Sport und legten damit den Grundstein für die Kinderkurse. Bereits in der zweiten Jahreshälfte begannen siebzehn Kinder aus den umliegenden Quartieren mit dem ersten Kurs.


Die Geschichte von Budo Arts Basel jährt sich im 2007 zum dreissigsten Mal. Der Club hat sich in Basel fest etabliert und gehört mittlerweile zu den ältensten Anbietern von Kampfkünsten in unserer Stadt.


Im Januar 2007 zog sich unser Sponsor mit einem letzten Beitrag für das Jahr 2007 zurück. Der Anteil von Bankangestellten zu "Externen" war dermassen geschrumpt, dass dieser Schritt eine logische Konsequenz dieser Entwicklung und damit auch absolut nachvollziehbar war. An der Generalversammlung vom 29. Januar 2007 wurden folglich die Statuten entsprechend angepasst und der Name in Budo Arts Basel geändert. Die Ablösung vom Firmensport der UBS AG war damit vollzogen.


Die Erfolgsgeschichte unseres Clubs wird sich nunmehr in der "Selbständigkeit" weiterentwickeln. Die Voraussetzungen mit den vier Standbeinen sind optimal.



Hermann Wermuth

Präsident